IMBA - Beratung

 

Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt

 

 Integra Lübeck

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Begleitmaterial zum

Unterricht:

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"Klassenraum im Internet"

 

Schulung und Beratung im digitalen Trend

 

 

Gerichtsgutachten "Ernährung"

 

Anerkennung eines Mehrbedarfs für kostenaufwändige Ernährung (Krankenkostzulage) für Leistungsberechtigte des SGB XII

 

Bedarf einer kostenaufwändigen Ernährung

 

Die Leistungsberechtigten müssen wegen ihrer vorhandenen, drohenden oder noch nachgehend zu berücksichtigenden Funktionsbeeinträchtigungen einer Ernährung bedürfen, die kostenaufwändiger als die von Gesunden oder Nichtbehinderten ist. Die Kosten müssen außerdem höher sein, als es die im Regelsatz für Ernährung vorgesehenen Beträge sind. Hierbei ist zu beachten, dass Krankenkostzulagen ausschließlich zur Deckung des krankheitsbedingt erhöhten Ernährungsbedarfs und nicht weiterer Aufwendungen (z.B. für Medikamente) dienen.

 

Prüfung im Einzelfall

 

Nicht bei jeder Krankheit oder Behinderung besteht ein besonderer Ernährungsbedarf. Bei welchen Krankheiten oder Behinderungen ein besonderer Ernährungsbedarf begründet werden kann, richtet sich nach dem allgemein anerkannten Stand der Ernährungsmedizin, Ernährungslehre und Diätetik.

 

Dass für die jeweilige Erkrankung oder Behinderung ein besonderer Ernährungsbedarf besteht, muss daher durch ein ärztliches Gutachten/Attest belegt und amtsärztlich überprüft werden.

 

Zu bewilligen ist demnach der Betrag, mit dem der medizinisch begründete, tatsächliche Kostenaufwand für eine Ernährung ausgeglichen werden kann, die von der Regelleistung nicht gedeckt werden kann. 

 

Es ist im Einzelfall durch Einholung medizinischer und/oder ernährungswissenschaftlicher Stellungnahmen und Gutachten zu klären.

 

Siehe auch: Sozialberatung Kiel