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 Expertenstandard / Ernährungsmanagement 

 

Die Sicherstellung einer bedürfnisorientierten und bedarfsgerechten Ernährung kann das Wohlempfinden steigern und Gesundheitsprobleme lindern und zwar durch die frühzeitige Erfassung und Bewertung (Assessment) ernährungsrelevanter Probleme.

Spezifische Maßnahmen sowie ein geeignetes Nahrungsangebot kann eine Mangelernährung verhindern.  

Unsere Beratungen im Bereich Ernährungsmanagement richten sich an Pflegefachkräfte in allen Versorgungsbereichen und gilt für die stationäre Altenhilfe sowie die ambulante und häusliche Pflege.

Bei  jedem Bewohner mit pflegerischem Unterstützungsbedarf  ist die orale Nahrungsaufnahme entsprechend seinen Bedürfnissen und seinem Bedarf sicherzustellen.

Risikofaktoren für Mangelernährung:

 

Spezielle Risiken für Mangelernährung in der ambulanten Pflege

  • Ungünstiges Ernährungsverhalten (z. B. durch Armut, Unkenntnis, Gewohnheit, Abhängigkeit von Alkohol u. a. Suchtmitteln)
  • Einschränkungen bei der Lebensmittelversorgung (z. B. mangelnde Einkaufsmöglichkeit im näheren Umfeld bzw. eingeschränktes Angebot für bestimmte Kostformen, finanzielle Einschränkungen)
  • Einschränkungen bei der selbstständigen Lebensführung (z. B. Lebensmittelbesorgung, Zubereitung der Mahlzeiten)
  • Einschränkungen beim selbstständigen Essen und Trinken
  • Soziale Isolation, Einsamkeit, Depression 
Spezielle Risiken für Mangelernährung in der stationären Langzeitpflege, Wohngruppen
  • Störende Umgebungsfaktoren (z. B. Lärm, Unruhe bei den Mahlzeiten)
  • Störende Mitbewohner, Scham, Zurückhaltung oder mangelnde Ausdrucksfähigkeit beim Einfordern von Unterstützung/Hilfe
  • Nicht geäußerte Wünsche, Bedürfnisse oder Gewohnheiten beim Essen und Trinken  
  • Abneigung/Ablehnung der Speisen-/Getränkeangebote in der Gemeinschaftsverpflegung 

Krankheits-, Therapie- und altersbedingte Einschränkungen

  • akute und chronische Krankheiten
  • Multimorbidität
  • Auswirkungen von Krankheit oder Behandlung (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Schmerzen)
  • Nebenwirkungen von Medikamenteneinnahme (z. B. Müdigkeit, Appetitlosigkeit)
  • Erhöhter Energie-, Nährstoff,- oder Flüssigkeitsbedarf (z. B. offene Wunden, Fieber, motorische Unruhe)
  • Kognitive Beeinträchtigungen (z. B. Demenz)
  • Körperliche Beeinträchtigungen wie Funktionalitäts-, Mobilitätseinschränkungen
  • Verminderte Sinneswahrnehmung
  • Schluckstörungen, schlechter Mund-, Zahnstatus
  • Appetitlosigkeit

Die Lösung:

Ein differenzierter Ernährungsfahrplan für jeden Bewohner.  

Sie benötigen Hilfe bei der Ernährungsumstellung?

  • Ernährung bei Erkrankungen von Magen-, Darm-, Galle-, Leber-, Bauchspeicheldrüse
  • Mangelernährung und Dehydratation im Alter
  • Ernährungskonzept zur Vorbeugung von Mangelernährung
  • Versorgung von dementiell erkrankten Menschen
  • Essenreichen und Nahrungsverweigerung
  • Besondere Kostformen (Ernährungstherapie bei Untergewicht)
  • Angebot unterschiedlicher Diätkostformen
  • Sondenkost
  • Munderkrankungen und Mundpflege
  • Lebensmittelhygiene in der Pflege

 

Terminvereinbarung für ein unverbindliches Informationsgespräch

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